Tassen holen

Kaum bin ich wieder im Kindergarten, ist Martina im Urlaub. Dadurch ist nach ganz langer Zeit mal wieder Marlena in meiner Gruppe. Sie weiss auch nicht, welche Fortschritte ich beim Sprechen gemacht habe. So schickt sie mich in die Küche, um fünf Tassen zu holen. Fünf kann ich ja mit den Fingern zeigen. Also bin ich in die Küche rüber. Dann fiel Marlena ein, dass mich Gieslinde, die Küchenfrau, nicht verstehen könnte und ist hinter mir her. Aber da kam ich ihr schon mit fünf Tassen entgegen.

Nadja bekommt Besuch

Mittags im Kindergarten: wir machen uns für den Mittagsschlaf fertig. Als ich meinen Schlafanzug anhabe, gehe ich mit Antjes Erlaubnis noch mal zu Nadja. Ich war ja vor unserem Urlaub noch in ihrer Gruppe. Nadja war sehr überrascht, als ich im Schlafanzug vor ihr stand. Sie fragte: “Was machst Du denn hier?” – “Dich besuchen”. Da hat sie gelacht. Übrigens sind nach meinem Besuch Adrian und Soraya sie auch noch besuchen gegangen.

Zukunftsaussicht

Nils ” Opa, nächstes Jahr kann ich nicht mehr in der Badewanne pullefassen, da bin ich zu groß ” Ich lege mich lang hin. ” Siehst Du noch geht es.

Traumland

Gestern waren wir im Bergwerk. Unten unter der Erde sind wir mit Helm und Kittel Eisenbahn gefahren.
Der blöde Helm rutschte immer weg und mußte aufgehoben werden.
Da meinte ich zu Oma: ” Nick Fahhradhelm holen, der ist fest.” Ich bekräftigte das mit starkem Nicken.
Oben in der Maschinenhalle gab es 2 Grubenloks und Hunde- waren aber keine richtigen-, sondern nur Wagen. Ich bin in einen hineingeklettert und weiß, daß nur Steine drin waren. Auf den Loks durfte man fahren, wie auf alle anderen Maschinen auch. Das war schön.
Nachts im Traumland bin ich dann Lok gefahren. Ich war Lokomotivführer. Oma hat dann gehört. ” Eisenbahn , sch,sch,sch,,,,,,,
warum ich eigentlich nicht am Tag sch… sage ? Ganz einfach, im Traumland ist es schöner, daß wußte schon Papa Kassel, den ich nicht kannte

Unter Fort Fun

heute waren wir, weil es morgens so unbeständig, aussah im Berg. 300m unter Fort Fun und 1,6 km von dem Tageslicht entfernt.Wir waren im Besucherbergwek Ramsbeck, in dem bis 1974 Blei- und Zinkerze gefördert wurden. Zuerst mussten wiralle einen blauen Kittel anziehen,
dann einen weißen Helm aufstzen und uns in die Grubenbahn setzen. Nachdem alle Besucher eingestiegen waren wurden die Eingänge mit Gittern versperrt und die Bahn mit etwa 10 Wagons jeweils mit 12 Personen besetzt verschwand im dunklen Stollen. Nur ab zu war mal eine Lampe an der Wand. Nach ca. 10 Minuten Fahrzeit in der dunklen Bahn kamen wir dann 1,6 Km vom Eingang entfernt ca. 300 m unter Fort Fun an. Unser Führer meinte “der kürzeste Weg dorthin ginge mit Hacke und Schippe durch den Berg senkrecht nach oben”. Wir mussten alle aus der Bahn aussteigen und auf einem Rungang durch die Arbeitswelt der Bergleute wurden uns verschiedene Stationen gezeigt und erklärt. Dann mussten wir wieder alle in die Bahn einsteigen und durch den dunklen Stollen ging es mit viel grumpel und geschüttele wieder zurück zum Museum. Dort haben Nils und Nick mit gr0ßer Begeisterung die ausgestellten Maschinen besichtigt und mit vielen anderen Kindern die Führerstände belagert.
Auf der Rückfahrt haben wir dann noch getankt und nach langer Suche auch in Oeventruppe in offenes Restaurant
gefunden, wo wir was zu essen bekommen haben. Über Herdringen, Menden und Hemer sind wir dann wieder in Iserlohn gelandet.