Ein Dialog zum Abschied

Nick, Mami und  ich sitzen schon im Auto, Papa legt Mami noch war auf den Beifahrersitz und kommt zu mir um sich zu verabschieden.

Nils: Papa Motorrad ? (( Irgendein Laut fehlt in dem Wort immer sodass Papa es nicht versteht, welchen hat er nur gerade vergessen. ))

Paps: Nils was willst du ?

Nils (mit den Armen lenkend) : Papa – brum – brum –

Jetzt wissen alle was ich meine und freuen sich, das ich schon so weit bin solche Dinge auch verändert zu wiederholen.

Toga

Und schon wieder ich. Heute früh hab ich nachdem ich zusammen mit Papa ein Ei gelegt, meinen Schlafanzug wieder angezogen (( Ja, ich weiss, eigentlich sollte ich mich anziehen. )) und bin zurück ins Schlafzimmer… Dort habe ich Mama’s Schlüpfer gefunden und ihn mir über den Kopf und den Arm gezogen. Sah aus wie eine Toga. Das sollte ich dann Papa zeigen,  nur stand der unter der Dusche, sodass es schon wieder keine neuen Fotos gibt (( Schade. )) .

Nicht gehört und ausgebüchst, anschließend Fremdessen

Mama und Papa waren nach Feierabend noch im Garten und haben dort gewurschtelt. Also habe ich mich wie üblich auf Wanderschaft gemacht. Musste doch meinen täglichen Besuch bei den Nachbaren antreten.

Irgendwann ist dann Mama rein und hat mich vorher informiert, das es bald Abendbrot gibt und sie Nudeln machen will (( Hab ich mir gewünscht. )) . Also hab ich schon mal meine Jacke und meine Mütze ausgezogen (( Immer noch im Garten von den Nachbarn. )) und dann wollte ich rein. Das Papa mich schon drei mal gerufen hat und auch geschimpft hat das ich doch bitte die Jacke wieder anziehen möge habe ich mal geflissentlich überhört.

Nun ja, bin ja Stammgast bei den Nachbarn, und die essen sicher auch gleich Abendbrot. Also klopfe ich doch mal an  und schauen mal ob ich nicht was abfassen kann. Da die Nachbarn nicht gleich aufmachen stelle ich mich vor die Tür und fange an zu heulen (( Als Mama das erfahren hat, schämte sie sich. )) . So hört mich die Tante und man gewährt mir Einlass. Auch einen Stuhl am Abendbrotstisch rückt man mir zurecht. So habe ich mir erst mal bei den Nachbarn ein Abendbrot ergaunert und werde bewundert, wieviel ich doch trinke.

Als Papa dann im Garten fertig ist (( ca. 18:30 Uhr )) beginnt er mich zu vermissen. Also spricht er mit Mama, doch die hat mich auch nicht gesehen. Gut da meine Jacke und meine Mütze noch im Garten von den Nachbarn liegen vermutet er mich dort und kommt rüber um nach mir zu fragen. Dort erfährt er dann das ich dort der Abendessensgast  war und für viel Freude gesorgt habe.

Zum Abschied haben ihm die Nachbarn noch den guten Tipp mit auf den Weg gegeben, das wenn ich nicht dab bin, meine Eltern mich doch mal hier vermuten sollen.

Währen Papa noch mit den Nachbarn gesprochen hat, bin ich heimgelaufen, habe meinen Boby Scooter in der Garage eingeparkt (( Papa musste ihn erst wegräumen um sein Motorrad zu parken. )) , und bin hoch zu Mama. Da ich brüllend hochgekommen bin, hat Mama leider die Wurst vom Fremdessen gleich gerochen und mich gefragt ob ich schon beim Onkel gegessen hätte. Ich bin ja ehrlich und hab Mama das Fremdessen bestätigt. Daraufhin war sie irgendwie sauer und nun gibt es leider keine Nudeln (( nur weiss ich das noch nicht )) .

Spielen

Nachdem ich mit Mama und Nick nach Hause kam, wollte ich gleich raus in den Garten bzw. ich bin wieder zu unseren Nachbarn verschwunden. Kurz darauf sah Mama eine Frau, die sie heute schonmal gesehen hatte, mit einem Kind auf dem Rutschauto die Straße entlang. Das Kind war Angelina und geht im Kindergarten in die gleiche Gruppe wie ich mit ihrer Oma. Dort hatte Mama die Frau auch gesehen. Plötzlich waren die Nachbarn uninteressant und ich habe, bis Papa kam, mit Angelina auf der Strasse gespielt. Wir haben Fangen, Verstecken gespielt. Ich bin mit ihrem Auto herumgefahren, sie mit meinem Dreirad. Ihre Oma wohnt übrigens in dem großen gelben Haus am Anfang der Strasse. Da werde ich sie bestimmt noch öfter hier sehen.

Schuhe kaufen

Heute morgen wollte ich meine Gummistiefel in den Kindergarten anziehen. Ich sagte zu Mama, dass die Winterstiefel zu warm sind. Also hat sie mir versprochen, mit mir heute nachmittag Schuhe kaufen zu gehen, wenn ich die Stiefel noch einmal anziehe. Also habe ich das gemacht.

Nach dem Kindergarten sind wir zum Schuhladen gefahren. Mama fragte mich bei mehreren Schuhen, ob ich die Mal anprobieren wollte. Antwort: nein. Daraufhin zog ich einen schwarzen Schuh, wo Puma draufstand, aus dem Regal und verschwand damit. Mama fand sie aber nicht so toll. Die Verkäuferin hat in der Zwischenzeit bei einigen Kindern die Füße vermessen. Also hat sie das gleich noch mit bei mir gemacht. Ich habe jetzt Größe 23. Mama brachte mich soweit, dass ich ein Paar Turnschuhe anprobiert habe. Die passten und gefielen mir so gut, dass ich meine dreckigen Winterstiefel ins Regal stellte und weiter durch den Laden lief. Das Motto “die behalt ich gleich an” einer großen Schuhkette habe ich wörtlich genommen. Mama durfte die Winterstiefel nach Hause tragen und ich habe die neuen Schuhe angelassen.