Igel

Als es ans Zubettgehen ging, wollte ich meinen Igel haben. Mama hat ein Weilchen gebraucht, bis sie verstand, dass ich meinen Schlafanzug mit dem Igel drauf anziehen wollte. Leider war der nass, weil in der letzten Nacht meine Windel ausgelaufen war. So musste ein neuer her. Da wollte ich den Bagger haben, aber der ist in der Wäsche. Mama hat aber noch einen neuen mit Auto drauf im Schrank gehabt. Den habe ich dann angezogen.

Hallo Onkel Marco, oder mein Bruder tobt

Heute nachmittag waren Tante Reni und mein Patenonkel in Spe Marko zu Besuch. Ich bin ganz viel durch die Gegend getragen worden, vor allem von Tante Reni. Onkel Marco hat, genauso wie Papa, sich mit den 3 großen Jungs (( mein Bruder Nils und die Kinder von Onkel Marco und Tante Reni: Florian und Max )) in das Kinderzimmer von Nils verzogen.

Zwischendurch hat mich Mama auch mal hochgebracht und ich konnte mir das getobe anschauen.

Leider ging der Abend für den mittleren von den Jungens nicht ganz unbeschadet aus. Max ist, während Papa, Onkel Marco und Florian den Grill bewachten, mit Nils losgezogen und wohl in der Einfahrt ausgerutscht. Er sah mit der Plazwunde am Kopf nicht gut aus und fühlte sich nicht so richtig … Er sah aber auch sehr müde aus.

Ach ja, ich muss mich ja noch bei Onkel Marco bedanken. Erst mal weil ich einen so klasse Onkel für mich gewinnen konnte, und zum anderen, für die hübschen Hausschuhe und den schönen Holzmond (( Papa, mach bitte doch mal Fotos von meinen Geschenken. )) .

Auch was aufladen

Papa  hat  heute  die  zweite  Hälfte des Gewächshauses  leer  geschaufelt.  Dazu  hat  er  seine  Schubkarre  vor  das  Gewächshauses  gestellt  und  die  Erde  rein  geschaufelt.  Ich  habe  also  meine  Schubkarre  geholt  und  wollte  fleißig  helfen. Papa  voll  machen,  dann  bin  ich  los  geschoben  aber  nicht  am  Haufen angekommen.  Hab  anschlieBend  die  Schubkarre  wieder  vors  Gewächshaus  gestellt  und  bin  aber  erst  mal  wieder  weg,  muss  doch  erst  mal  schauen  ob  bei  den  Nachbaren (( Die  Nachbaren  rechts. ))  noch  alles in  Ordnung  ist.

Star der Kindergartengruppe

Vorhin habe ich mit Mama Nils vom Kindergarten abgeholt. Weil so schönes Wetter ist, etwas eher, damit Nils im Garten spielen kann. Ich war auch gerade wach. Evi und die halbe Gruppe einschliesslich meines großen Bruders standen um mich rum und haben geschaut und mich vorsichtig  gestreichelt. Hat mir richtig gut gefallen.

Spass am Abend

Heute wollte ich früh ins Bett. Also Mama so lange genervt, bis sie mit mir hochgeht. Irgendwann hatte ich es auch geschafft meinen Schlafanzug anzuziehen. Mama hat in der Zwischenzeit Nick bettfertig gemacht und gestillt. Kurz danach spuckte Nick kräftig, so dass Mamas Schlafanzugoberteil und das Bettlaken von Mamas und Papas Bett nass waren. Also beschloss Mama, dass sie gleich das komplette Bett neu bezieht. Als sie die frische Bettwäsche aus dem Schrank holen wollte, stellte sie fest, dass der Schrankschlüssel weg ist. Natürlich hat sie mich gefragt, ob ich wüsste, wo der Schlüssel ist. Antwort: “Keine Ahnung”. So stellte sie das ganze Schlafzimmer auf den Kopf. Nichts. Papa angerufen, ob der eine Idee hat, wie sie den Schrank aufbekommt. Er wollte dann gleich nach Hause kommen. In der Zwischenzeit lag Nick im Beistellbett und spuckte das nächste Mal. Diesmal hat er Papas Wolldecke, die dort lag, das Betttuch, und sich selbst erwischt. Die Windel, auf der er drauflag, natürlich auch. Also hat Mama Nick abgewaschen und umgezogen. Danach wollte er wieder trinken. Mama hat erstmal die Kissen bezogen, die Bezüge waren im Bettkasten. Dann hat sie sich meine grosse Decke geholt und Nick gestillt. Als er eingeschlafen war, hatte sie dann eine gute Idee: ich sollte ihr zeigen, wo ich den Schlüssel hinhabe. Erst habe ich sie in mein Zimmer gelotst und sagte, dass der Schlüssel im Bällebad ist. Aber Fehlanzeige. So fragte sie mich nochmal, ob ich ihr den Schlüssel zeigen kann. Diesmal meinte ich: unten und bin mit ihr ins Wohnzimmer. Da lag der Schlüssel auf dem Fußboden. Endlich konnte sie das Bett beziehen. Irgendwie war sie ganz schön sauer auf mich.