Badetag

Inzwischen (Papa durfte/musste mich ja auch gleich in meiner 2. Lebensstunde baden.) werde ich von meinen Eltern jeden Tag einmal in die Wanne geschmissen. Nun ja, wenn Papa nicht zuviel Wasser einlässt oder mich mal wieder abkochen will mag ich das ja auch, zumindest eine gewisse Weile.

Mein erstes Bad

Wenn er nicht, ja wenn ich nicht immer auch den Rücken mit dem Waschlappen gewaschen bekommen würde und Papa mich immer unbedingt auch im Gesicht waschen wollte. Dann halte ich lieber doch den Waschlappen fest. Das mach ich nicht mit, denn ohne Waschlappen macht auch Hintern geputzt bekommen doppelt so viel Spaß. Hinter den Ohren waschen ist zwar auch nicht mein Ding, aber da muss ich immer so viel aufpassen das ich dabei nicht auch noch mit dem Kopf untergehe das ich keine Zeit für Proteste habe.

In meiner 1. Wanne

Und nach dem entspannenden Baden, wenn ich auf Mamas Armen liege und das Badetuch zum einwickeln kommt, dann kann man doch mal… Aber Papa war schneller, und so hab ich nur für mehr Wäsche gesorgt aber leider keinen getroffen. Und seit dem Tag werde ich untenrum nun immer zu erst eingepackt. Ist aber immer noch besser als dann den Kopf und meine vielen Haare trocken gerubbelt zu bekommen.

Nun ja, danke Tony, aber deine Badewanne ist mir leider schon zu klein geworden. Wenn ich so im Wasser strampel wie ich das gerne tue, dann brauch ich mehr Platz. Danke Mama für die neue Wanne.

Mein erstes Weihnachten

Und das ganz ohne Baum, aber mit einer Oma die mich zum 2. mal ganz wuschig gemacht hat. Den Gottesdienst hab ich ja ganz gut verkraftet, und nach dem Gottesdienst ging es dann noch zur Oma nach Thamsbrück.

Dort angekommen musste ich erst mal frische Windeln bekommen, dann hab ich was gefuttert und wollte mich eigentlich nur ausruhen. Dabei kommt es immer mal wieder vor, dass ich mal schreien muss da ich ja nun noch oft Luft schlucke.

Aber gleich nach dem ersten Geschrei musste mich die Oma wieder an sich nehmen und mir zeigen, das sie mit mir spielen mag. Dabei wollte ich mich doch nur ausruhen. “Aber jetzt ist Nils bei mir und jetzt will ich spielen.” Ach ja, und was ich nun gar nicht mag, wenn mir jemand den Kopf zu sehr festhält. Ich hab das seit dem Krankenhaus trainiert und denke das eigentlich schon ganz gut zu können.

Mit Oma Wimpel

So im Laufe der Heimfahrt habe ich mich dann auch beruhigt, aber am frühen Abend des 1. Weihnachtstages hab ich wohl dann noch mal von dem gestrigen Abend geträumt.

Doch kein fetter Papa …

… sondern ein Nils im Tragetuch unter Papas Jacke.

Da Papas Jacken ja von der Größe Zirkuszelt ist, kann ich mich darin noch super verstecken. Und dann wird man in/an manchen Ständen die es eigentlich zu bestaunen gilt, selbst bestaunt.


Ungläubig: “Sie haben wohl ein Kind darunter!”

“Jo.”

“Glaube ich nicht!” Und so werde ich ansatzweise ausgewickelt.

“Das ist nicht wahr, schau mal,” zu Ihrem, auch am Stand arbeitenden, Mann gewandt, “da ist ja wirklich ein Kind drunter.”


Und dann muss ich ja sagen, der Wechsel von Papa zu Mama nach dem Besuch im Saturn war dringend nötig geworden. Ich kleine Heizung und dann noch die gute Heizung Papa, das reicht auch bei leichten minus geraden. Aber noch dazu ein geheiztes Kaufhaus, da muss ich ja anfangen zu schwitzen. Wieder raus aus dem Kaufhaus wollte Papa unbedingt noch den Glühweinbecher abgeben und “rennt” mit mir noch mal bis zum Fischmarkt.

Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Heute sind wir alle zusammen nach Erfurt auf den Weihnachtsmarkt gefahren, und zwar mit dem Zug. Weil es auf dem Weihnachtsmarkt immer so voll ist, wollten meine Eltern nicht den roten Flitzer mitnehmen, sondern haben mich ins Tragetuch gepackt. Im Zug haben wir noch Renato getroffen, ein Bekannter meiner Mama, der aus Brasilien stammt. Er hat sich sehr für mein Tragetuch interessiert und will seiner Schwester auch eins schenken.

In Erfurt angekommen sind wir erstmal ins Geburtshaus, um Esther zu treffen. Sie wollte mir ja eigentlich auf die Welt helfen, was ja dann leider nicht geklappt hat. So hat sie mich noch nicht kennengelernt. Leider kam sie etwas später, so dass wir lange draussen standen. Nicht ganz: Papa musste sich die ganze Zeit bewegen, damit ich nicht aufwache und nach Futter brülle. Als sie dann da war, hat sie mich kurz bestaunt, hatte aber nicht viel Zeit. Mama hat mich dann noch gefüttert und wir sind wieder los, um auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Dort haben wir die vielen Stände bestaunt, wobei ich wieder die meiste Zeit geschlafen habe. Anschliessend waren wir noch im Einkaufszentrum. Bevor wir wieder zum Bahnhof sind, hatten Mama und Papa Hunger und haben sich was zu essen geholt. Dort habe ich dann von Papa zu Mama gewechselt. Im Zug habe ich dann gefuttert und etwas aus dem Fenster geschaut.

3. Advent, Besuch von Opa und meinem Cousin

Heute bekommen wir Besuch. Mein Opa hat sich zum Kaffeetrinken angemeldet. Da er gerade bei meiner Tante zu Besuch war, bringt er meinen Cousin gleich mit zum Antrittsbesuch.

Mit Opa Karli, Oma Ellen und Tony

Eine kleine Anekdote gehört noch zu diesem Treffen. Mein Cousin heult immer gerne mit, wenn andere Kinder heulen. Und was ich schreie, auch wenn es nur mal ein kurzes Unwohlsein war, das brachte dann manch interessante Reaktion.