Da hab ich aber voll in die Schei… gegriffen

Und zwar so wie ich das hier sage. Aber fangen wir mal nach meinem Nachmittagsschlaf an.

17:40 Uhr ich werde wach und muss erst mal auf den Pott. Papa realisiert das und nimmt mich mit dorthin. Während ich da noch so sitze fängt Papa langsam an sich über unser Abendbrot Gedanken zu machen.

Abendbrot, welch gute Idee, aber noch so lange warten zu müssen bis das fertig ist, keine gute Idee. Papa findet noch ein angebissenes Milchbrötchen und nach dem Blanchieren gibt er mir die Strünke des Brkoolis, die ich mit Hingabe futtere. Aber dann musste ich doch noch ein bisschen mit knurrendem Magen auf unser Essen warten.

Ich habe beim Tischdecken geholfen und mein Besteck mit ins Wohnzimmer genommen. Gegessen habe ich anfangs auch ganz gut mit Gabel und Löffel, anschließend hab ich dann aber die Finger vorgezogen. Bin aber bis auf die Finger halbwegs sauber geblieben (( Papa hatte mir auch die Ärmel hochgekrämpelt.)).

Da während unseres Abendessens Oma angerufen hat, wurde ich schon mal ungeduldigt und bin vom Stuhl geklettert obwohl Papa noch am Tisch sitzen geblieben ist. Nach 2 Ermahnungen hab ich dann auch meine Finger von den Polstermöbeln gelassen.

Nach dem Telefonat ging es dann endlich mit Papa ins Bad zum Händewaschen. Auf dem Weg nimmt Papa noch die Reste sowie das derckige Geschirr mit und … plumps liegt meine Gabel auf dem Boden im Flur. Nach einer Bitte sie wieder aufzuheben bring ich die Gabel mit in die Küche. Ab Händewaschen und anschließen musste Papa noch auf den Topf, eigentlich eine Gute Idee, ich mache mal mit. Also musste Papa ((bereits mit runtergelassener Hose)) mir die Windel abmachen. Was wir beide erst mal nicht mitbekommen haben, in der Windel war ein großer Haufen drin. Der streifte mich fett am Bein und ich “Dussel” fass auch noch rein.

Während Papa und ich dann auf dem Topf saßen fiel mir auf, das ich meine Hände so sehr eingesaut hatte. Also hieß es Finger Papa zeigen, der mit langen Armen einen Waschlappen im Waschbecken ausspühlte und ich dann die Hände gereinigt bekam. Nachdem Papa fertsch war, hat er sich dann das ganze Malheur betrachtet und entschieden, so komm ich ihm nicht mehr aus dem Bad raus, ab unter die Dusche.

Ich kenn ja inzwischen die Methode, klettere in die Dusche, nur ist das diesmal echt bäh… Beim ersten Abduschen kommt ja soviel braune Masse mit. Na igit… Haare waschen, Nils waschen und ich bin wieder sauber.

Anschließend gibt es eine saubere Windel und einen schlafenden Anzug und ich darf noch rumturnen. Mit Papa daheim geht das auch alles ohne besondere Probleme, ich kann mich ja benehmen … wenn ich will bzw. bei Papa muss.

Lebensmüde Teil II

Und diesmal leider mit schmerzvollem Ausgang.

Mama muss noch Arbeiten, Papa sitzt auf dem Sofa, ich übe auf dem Sessel das Sitzen und Aufstehen wie die Großen.

Rauf geht es mit Hilfe meiner Fußbank, runter mit den Füßen voran, ein Hohlkreuz gemacht rutsche ich vom Sessel runter.

Zwischendurch bin ich noch eine Runde in Mama’s Schuhen gelaufen, aber als Papa nach dem Fotoapperat griff bin ich so weitergerannt.

Vom Sessel aus habe ich wieder vesucht mir was vom Sideboard zu angeln, und dann kam mein Verhängnis. Ich hab mich “Gott sei Dank” auf die Sideboard abgewante Seite, auf die Lehne gesetzt. Wenn ich auf der Sitzfläche Sitze, kann ich mich immer anlehnen, aber jetzt…

… muss mir Mama morgen mal mit der Taschenlampe in die Augen leuchten und schauen, ob ich keine Gehirnerschütterung bekommen habe, bei meinem rückwärtigen Abflug vom Sessel. Ich bin auf dem Rücken gelandet und Papa hat mich dann gleich wieder aufgehoben ((Und hat jetzt ein Mega schlechtes Gewissen.)) und getröstet. Aber ich musste mich erst mal wieder berappelt bis ich Luft geholt habe und dann anfing zu brüllen.

Oder auch nicht

Kleiner Hinweis:

Der Begriff Trutzburg (auch Trotzburg) stammt aus dem Mittelalter. Das Wort „Trutz“ ist die mittelhochdeutsche Version des Wortes trotzen und beschreibt somit einen Akt der Gegenwehr.

Volkstümlich wird die Bezeichnung gebraucht, um den wehrhaften Charakter einer Burg zu unterstreichen, die allen Angriffen „trotzt“. Als Metapher wird die Bezeichnung in diesem Sinne für Dinge benutzt, die sich als besonders widerstandsfähig und beständig erweisen.

Quelle: Wikipedia

Manchmal kann ich …

… doch so lieb sein.

1. Sind Brötchen und Gel- Kühlkissen schöne Kopfkissen sein, wenn ich mit Papa in der Küche bin.

2. Nach dem Essen will ich mit Papa kuscheln, da es schon spät ist, denkt Papa ich will ins Bett und geht mit mir ins Bad und setzt mich auf den Topf. Klasse… so kann ich gleich eine große Wurst legen. Das tat gut, jetzt bin ich auch gar nicht mehr müde.

Tja Papa

das passiert, wenn Du Sachen machst, die ich nicht machen darf.