Kindermund …
Papa kommt nach Hause … Wir kommen noch mal runter … Paps fragt mich (Nils) wo denn Mama ist …
Ich antworte: “oben.” “und was macht Sie.”
” Computer spielen … “
Papa kommt nach Hause … Wir kommen noch mal runter … Paps fragt mich (Nils) wo denn Mama ist …
Ich antworte: “oben.” “und was macht Sie.”
” Computer spielen … “
Eigentlich wollte ich ja mit, genauso wie mein Bruder … Aber dann war Papa noch mal eine Runde unterwegs und ich wollte auch raus:
“Mama, darf ich zu Onkel Franz?”
“Nein.”
“Darf ich raus in den Garten spielen.”
“Ja.”
Anschließend wurde ich noch einmal bei den Maulwurfshügeln ((hinter dem Haus)) gesehen und dann war ich weg, also sind dann wohl meine Eltern auch einfach gefahren.
Ich will mit Mama schwimmen gehen. Nils ist bei Oma. Mama macht erst noch die Waschmaschine fertig, ich gehe schonmal wieder in den Flur. Irgendwann sage ich Schuhe und Mama sagt: “Ich komme gleich und helfe Dir bei den Schuhen.” Als sie in den Flur kommt, findet sie meine Schuhe nicht und fragt mich, wo sie sind. Ich zeige auf meine Füße. Da hatte ich sie doch schon angezogen, und zwar richtig herum.
Im Kindergarten angekommen habe ich festgestellt das Papa ja ein neues Paket Windeln mit in den Kindergarten genommen hat. Auch wenn ich heute früh eine ausgiebige Topfsession ((3 mal zum Pullern gesetzt und dann über dem Topf stehend auch noch gekackert)) habe ich mich darüber so gefreut, dass ich das Papa erzählen musste: “Windeln” ….
Also … wenn man endlich was hören kann, dann kann man auch anfangen und Sprechen lernen.
Und Papa hat mich auf dem Fahrt in den Kindergarten heute gefragt ob ich denn auch schon rechnen könne. “Jo” meinte ich und Papa hat losgelegt:
Erst mal ganz leicht, ich sollte meine Hände nehmen und mit den Fingern rechnen:
“Nimm mal mit der rechten Hand zwei Finger und mit der linken Hand drei Finger, wieviel sind das zusammen?”
“Fünf.” antworte ich wie aus der Pistole geschossen. “Gerechnet oder gezählt?” “Gerechnet.” antworte ich entrüstet und es geht weiter: “Rechts vier Finger, links vier Finger, macht zusammen?” “Eins, zwei, drei … sieben, acht. Gezählt”
“Rechts einen, links zwei?” “Drei” “Rechts zwei, links einen” “Auch drei.” ich bin verwundert …
So geht das eine ganze Zeit weiter, auch mit einfachem wegnehmen, bis Papa das Niveau zu sehr anzieht: “Rechts vier Finger, links drei Finger, wieviel sind das?” “Sieben.” “Jetzt nimmst du von Rechts drei Finger weg, was bleibt übrig?” Das ist mir jetzt zu blöd. “Sieben?” “Nein, mach das mal mit den Fingern mit. Rechts vier, Links drei und jetzt nimm von rechts drei weg. Was bleibt übrig?” “Fünf.” Papa versucht es noch ein paar mal, aber ich mag nicht, es bleiben “fünf”.
Papa versteht mich nicht und fragt noch mal nach, dann erkläre ich es ihm: “Ich hab doch noch einen Daumen. Vier Finger und einen Daumen.” Jetzt muss auch Papa lachen und wir hören auf, da wir am Kindergarten angekommen sind.