Meins

Ostersamstag waren Mama,Papa und Opa einkaufen. Wir Nils und Nick blieben mit Oma zu Hause.Langweilig!
“Oma ,komm spielen in Papas Zimmer”, meinte ich.” Gut”, antwortete Oma, ” aber erst muß ich Betten machen”. – Wieso, dachte ich und flitzte die Treppe hoch und kontrollierte alle Schlafzimmer. Inzwischen war auch Oma angekommen. ” Oma, die Betten sind sauber und wir haben nicht eingepullert. Laß uns spielen “.
“Nein”, meinte Oma, ” erst bettenmachen.” Naja, was soll das eigentlich. Oma wanderte erst in unser Schlafzimmer, schüttelte die Kopfkissen und die Deckbetten und legte sie schön hin. Dann gingsie in Papas Zimmer und machte das gleiche und anschließend in ihr Schlafzimmer.
Inzwischen war auch Nick neugierig und kam in Omas Schlafzimmer. Interessiert schaute er zu, was Oma da machte.
Als Oma fertig war und ich schon sagte:” Jetzt gehen wir aber spielen” hab ich Nick gesehen. Er ging zu Opas Bett, kletterte hinauf und strich mit beiden Händen das Zudeck so glatt, wie er meinte, daß es notwendig sei.
Anschließend schlüpfte er zwischen das gefaltete Zudeck und sagte uns anlächelnd “Meins”.
” Aber Nick, daß ist doch Opas Bett !” erwiderte ich.
Nick lächelte nur, kuschelte sich noch tiefer hinein und sprach nochmal energisch ” Meins”.
Als wir ( Omaund ich ) dann zum Spielen gegangen sind, dauerte es eine ganze Weile bis endlich “mein Bruder” Nick kam.

Stöpsel

Wie Ihr wißt, waren wir Ostern in Iserlohn. So ganz bin ich dort noch nicht “auch zu Hause”.
Am Ostersamstag verschwanden dann Mama, Papa und Opa und ließen Nils und mich bei Oma. Das gefiel mir gar nicht. Darum warf ich mich auf die von der Uroma Erkrath handgeknüpfte Brücke im Flur und brüllte Protest. Von Oma ließ ich mich nicht beruhigen. Mein Bruder Nils lockte Oma dann nach oben, um in Papas Zimmer zu spielen. Mich ließen sie einfach liegen. Hä! Also fing ich mittellaut an zu greinen und wurde immer ein bischen leiser.
Plötzlich hörte ich, wie Nils zu Oma meinte: ” Der Nick braucht seinen Stöpsel”.
Oma verständnislos ” was, bitte?” Naja seinen Stöpsel,also seinen Nucki”, klärte Nils sie geduldig auf. ” Aber wir haben doch keinen hier”, war Omas überraschte Antwort. ” Doch”, kam es dann von meinem Bruder, ” ich weiß,wo Mama ihn hingelegt hat.” dann hörte ich, wie Nils und Oma irgendwo hingingen und kurze Zeit danach rannte Nils die Treppe zu mir herunter und steckte mir den Nucki in den Mund. Natürlich konnte ich jetzt nicht mehr greinen.Wie auch!
Nils war inzwischen wieder zu Oma gerannt und ich lag da allein. So nicht! dachte ich. Die beiden wollten doch spielen in Papas Zimmer! Also auf! Da muß ich mitmachen! Treppe rauf und Nils suchen. Sie waren tatsächlich in Papas Zimmer. ” Siehst Du Oma”, triumphierte Nils, ” das hilft.”. Oma bat mich daraufhin ganz lieb, ihr doch den ” Stöpsel” zu geben. Was blieb mir übrig, ich tat es. Aber wo sie ihn dann hingelegt hat, habe ich doch nicht mitgekriegt. Pech!!.

Generation mobile phone

ADAC

Während Mama die Reste unserer Sandschlacht ((Ich habe meinen Bruder mit Sandmatsch abgewaschen und Mama meinte das der arme Nick erst mal in die Wanne muss.)) vom Nick abwäscht kann ich durch Mamas Geldbörse stöbern… auf dem Sofa finde ich eine Plastikkarte … Also muss ich erst mal lesen was da drauf steht “… A … D … A … C … Äh ADAC …
Papa hat das mitbekommen und mich gleich gelobt, und als ich dann die Karte auch noch in das Portemonnaie zurück gepackt habe war auch die Mama ganz Stolz auf mich.

Schaukeln

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