Nachdem Mama am Wochenende mir die Krabbeldecke auf den Boden gelegt und das Spieltrapez aufgebaut hat, liege ich da lieber als in der Wiege. Da kann ich so gut spielen, dass ich nach einer halben Stunde überm Spielen einfach eingepennt bin. Ach ja: verschönert hat sie es auch noch. Es hängen noch zusätzlich zwei Greiflinge dran. Etwas tiefer, dass ich da auch jetzt schon gut rankomme. Das gefällt mir so gut, dass ich vor Freude gluckse.
… wenn ich nicht will: Setzt mich Papa aufs Klo, zieht mir meinen Schlafanzug aus und die anderen Sachen unter Protest einfach an. Kann ich mich noch so steif machen, “böser Papa” blieb leider Sieger.
… wenn ich will: Kann ich auch meine Stiefel richtig rum anziehen und meine Mütze aufsetzten und die Jacke anziehen während Papa die Holzschraube meines Autos wieder zusammenleimt.
Mama und Papa samt Nick sind unterwegs und ich hab sturmfrei. Naja, nicht ganz, Tante Kati passt auf dass ich nicht zu viel anstelle. Dafür wird sie auch gleich vom Bett aus mit Kuscheltieren beworfen. Aber was ist da los? Die Kuscheltiere versuchen meine Rutsche wieder hoch zu rutschen, um zurück ins Bett zu kommen! Wenn sie es bis ans Ende der Rutsche schaffen, schubs ich sie wieder runter. Wenn nicht, komm ich gar nicht mehr aus dem Lachen heraus.
Und nachdem dann alle Kuscheltiere erfolgreich aus dem Bett verbannt sind, werden sie aufs Sofa gelegt. Die sollen heute dort schlafen, da hab ich mein Bett für mich mal alleine! Ob es daran lag, dass ich so schnell geschlafen hab?
… oder “Zwei Brüder beim Toben”