Überleg … überlege …

Mein Bruder kann sich zwar schon spitzenmäßig aus dem Bett abseilen, aber um wieder hoch auf das Bett zu kommen steht er vor dem Bett rum und meint brüllen zu müssen, damit ihm jemand wieder hoch hilft.

“Hm… Wie kann mein Bruder wieder auf das Bett kommen… Ich denke nach … Überleg … Leiter … Überleg … Hocker … Wo ist der ?”

Und schon seile ich mich vom Bett ab und laufe los. Ich hole mein Trepp um auf den Topf zu kommen und bringe sie vor das Bett. Auf das Klo komme ich auch ohne die Treppe, dazu reicht mir eine Fußbank und die steht bereits im Bad.

Bin ich nicht lieb zu meinem Bruder und kann meine Eltern noch überraschen.

Ich apportiere

Wie transportiert man ein Matchboxauto? Man nimmt es in den Mund und hat so beide Hände zum festhalten frei.

Ich spiel Guck – Kuck

Dazu brauche ich eine dünne Stoffwindel und eine Mama. Dann kann ich abwechselnd mir und der Mama die Stoffwindel vor das Gesicht halten. Dann sagt Mama “Guck – Kuck”. Wenn ich die Stoffwindel wieder wegziehe, ruft sie “Da”. Ich kann das stundenlang spielen.

Nachtrag: Jetzt spiele ich das mit einem Bilderbuch und meinem Bruder… und da sag ich selbst: “Da”.

Das Handy im Kindergarten

“Evi … mein Handy hat geklingelt.” Als ich dann draußen an meinem Rucksack war hatte es aufgehört. Evi hat sich darüber wohl so amüsiert das sie es abends gleich meinem Papa erzählen musste.

Als er das dann im Bett Mama erzählt hat, musste ich aber doch mal korrigieren. Oma Christina war doch am Telefon.

Nein

Ich kann etwas neues. Wenn Mama Nein sagt, weiss ich ganz genau, dass ich den Kopf schütteln muss und dass das Nein heisst.